Obwohl Katzen so beliebt sind, haben sie selbst heute auch bei uns keineswegs ausschließlich einen guten Ruf. Ihr Image ist in der öffentlichen Meinung angekratzt. Viele Menschen halten Katzen für verschlagen, hinterlistig, unberechen-bar oder aber auch als unpersönlich.
Immer noch gilt bei vielen der Glaube, die Katze hänge ausschließlich an ihrem Revier, ihrem Lebensort, und nicht an ihrem Menschen.
Ihre Zuneigung zeigen sie - dieser Theorie entsprechend - deshalb nur aus Berechnung. Aus dieser falschen Einschätzung des Tieres resultiert sicher der Ausdruck "katzenfreundlich". Wenn ein Mensch sich sozusagen "scheiß-freundlich" gibt, dann drückt manch vorsichtiger Zeitgenosse dies vermeintlich vornehmer als "katzenfreundlich" aus.
Doch die Katze steht auch noch für andere negative Dinge Pate.
Wir sprechen vom "Katzentisch",wenn wir meinen, man hätte uns im Restaurant den schlechtesten Tisch zugewiesen, oder auch von "Katzenmusik", wenn diese nicht mit unseren melodischen Vorstellungen übereinstimmt. Die "Katzenwäsche" ist eine sehr flüchtige Körperreinigung, hinter der ein Schmutzfink vermutet werden darf. Lediglich der Katzensprung ist neutral besetzt, er drückt eine kurze Entfernung aus, die die Katze quasi mit einem einzigen Sprung überbrückt.
Doch diese negativen Vergleiche können meiner Liebe zu Katzen keinen Abbruch tun.
Ein paar weitere (Katzen-)Links: